Ich war verliebt in einen Traum, - ein Traum voller
Zuversicht und Hoffnung, voller Liebe, Leidenschaft und Glück.
Er schenkte mir
all die Liebe, die auch ich ihm gab, erwiderte jeden Kuss mit Zärtlichkeit und
Leidenschaft.
Er war für mich
da, wie auch ich für ihn da war.
Er stand mir bei,
wie auch ich es tat.
Wir verzeihten
uns großzügig all unsere Fehler, begegneten uns mit Respekt und Anstand. Der
eine gab auf den anderen acht.
Wir teilten
unsere Gedanken, unsere Ängste und Sorgen, Wünsche und Träume. Offen sprachen
wir über all die Dinge, die uns bewegten.
Wir
interessierten uns für den anderen, für seine Bedürfnisse, seine Sehnsüchte.
Gemeinsam gingen
wir durchs Leben.
Nie hätte er mich
verletzt, stets nahm er Rücksicht auf mich und meine Gefühle.
So auch ich.
Sanft waren seine
Berührungen, sein Atem auf meiner Haut. Wenn einer von uns Sorgen hatte, war
der andere schon mit tröstenden Worten zur Stelle, immer bereit, seine eigenen
Bedürfnisse außer acht zu lassen.
Nie wäre es uns
in den Sinn gekommen, den anderen zu verletzen.
Es war stets der
andere, der an erster Stelle stand.
Das Wissen um die
Fehler des anderen schenkte uns grenzenloses Vertrauen.
Gemeinsam
meisterten wir alle Hürden des Lebens.
Aber ein tiefer
Schmerz ließ mich erwachen, denn es war nur ein Wunsch, ein Traum,
-mein Traum.
Und trug dieser
Traum jemals einen Namen, dann ging er in eine ferne Stadt und kam nicht mehr
zurück.
Nun sitze ich
hier und warte, warte auf die Rückkehr dieses meines Traumes.
Doch langsam
werde ich des Wartens müde.
An dem Ort, wo sich Nacht und Tag berühren, wo unsere
Träume noch bei uns sind, werde ich ihn auf ewig lieben und warten, auf meinen
Traum.
Ja, ich war verliebt in einen Traum.
Ein Wartender
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